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Fragen & Antworten

FRAGEN & ANTWORTEN:

 

Die “TASK FORCE FLUGPLATZ DÜBENDORF”, ist bestrebt offen und transparent zu kommunizieren.Mit diesem Ziel vor Augen haben wir diese Website kreiert und nachstehend eine Liste mit Fragen und Antworten zusammengestellt. Sollten Sie trotzdem noch offene Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, uns unter fol- gendem Link zu kontaktieren:
info@taskforce-flugplatz-duebendorf.ch.
 

FRAGE: Ist der Entscheid, ob der Flugplatz Dübendorf über das Jahr 2014 hinaus aviatisch genutzt werden soll, bereits gefallen?
ANTWORT: Nein - dieser Entscheid ist noch ausstehend. Ver- antwortliche der Luftwaffe haben sich zwar dahingehend ge- äussert, dass sie es begrüssen würden, wenn der Flugplatz im Etat verbleiben würde. Der Entscheid liegt aber beim Vorsteher des Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Ueli Maurer. Dieser hat sich noch nicht abschliessend vernehmen lassen.

FRAGE: Weshalb soll aus der Sicht der “TASK FORCE FLUG- PLATZ DÜBENDORF” der Bund die Basis nicht aufgeben?
ANTWORT: Die Mitglieder der Task Force, und mit ihnen tausende von gleichgesinnten Befürwortern des Flugplatzes, sind davon überzeugt, dass die letzte grüne Oase im Glattal, eine zusammenhängende Grünflache von rund 256 ha, nur an der Peripherie bebaut und lediglich von der Piste und Rollwegen unterbrochen, darf nicht ohne Not geopfert werden!

FRAGE: Wollen Sie tatsächlich vorgeben, die Task Force sei nur vom naturschützerischen Gedanken geleitet?
ANTWORT: Tatsächlich liegt uns auch der Schutz der Natur am Herzen! Es ist aber richtig, dass wir auch andere Ziele verfolgen. Eines davon ist, die flexibilität der Luftwaffe zu erhalten und damit auch die verzugsfreie Einsatzbereitschaft bei Notfällen und/oder Katastrophen in der Nord- und Ostschweiz zu gewähr- leisten.

FRAGE: Sind die Kosten für den Betrieb und Unterhalt des Flug- platzes nicht überproportional hoch im Vergleich zur heutigen Nutzung durch die Luftwaffe?
ANTWORT: Das ist genau die Stossrichtung unseres Projektes “AVIApolis”.Mit der Öffnung des Militärflugplatzes für weitere zivile Betriebe bzw. zivilen Werkflugverkehr kann der Bund Ein- nahmen generieren, welche gemäss Aussagen von interessier- ten Unternehmen bis dreiviertel der heutigen Betriebskosten abdecken!

FRAGE: Wäre die Umnutzung des Flugplatzes nicht die bessere Variante für alle Beteiligten?
ANTWORT: Ganz klar nein, wenn man den volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen als Zielgrösse deklariert. Die auf die Beratung von Unternehmen und Behörden spezialisierte Firma “eGovern” hat im Auftrag der “TASK FORCE FLUGPLATZ DÜBENDORF” eine Studie durchgeführt, in welcher 8 verschiedene Szenarien unter- sucht und miteinander verglichen werden. Die Variante “AVIApolis” hat eindeutig am besten abgeschnitten. Das heisst, sie weisst die beste Bewertung des volkswirtschaftlichen Ge- samtnutzens aus!  

FRAGE: Muss nicht damit gerechnet werden, dass in Dübendorf auch wieder Kampfjets stationiert werden, wenn der Flugplatz offen gehalten wird?
ANTWORT: Sowohl der Kommandant der Luftwaffe, als auch der Vorsteher des VBS haben sich verschiedentlich dazu ge- äussert, dass dies kein Thema sei.

FRAGE: Wenn so ein ziviles Wartungs- und Unterhaltszentrum auf dem Flugplatz Dübendorf realität würde, würden dann auch Business-Jets in Dübendorf starten und landen?
ANTWORT: Ja, davon ist auszugehen. Allerdings ist anzumer- ken, dass diese Flüge nur im Zusammenhang mit Wartungs- arbeiten erlaubt sind (Werkverkehr). Es ist also nicht so, dass etwa der gesamte, oder Teile, des Geschäftsreiseverkehrs nach Dübendorf ausgelagert würden.
 
FRAGE: Mit welchen Betriebszeiten muss gerechnet werden?
ANTWORT: Grundsätzlich wird das heute gültige Betriebs- reglement beibehalten. Dieses sieht folgende Betriebszeiten vor: Mo. - Fr. 07.30 - 12.05 Uhr und 13.15 - 17.05 Uhr.
 
FRAGE: Sind Privat- und/oder Business-Jets nicht sehr Lärmintensiv?
Antwort: Bekanntlich ist die Empfindung von Lärm subjektiv. Was man aber sagen kann, ist dieses - in den letzten Jahren wurden im Triebwerkbau, sowohl bei Kolbenmotoren, als auch bei Turbinentriebwerken (Jets) enorme Fortschritte gemacht. Davon konnten sich kürzlich die Beobachter der ersten Landung und des ersten Starts eines Airbus A-380, des derzeit grössten Verkehrsflugzeuge, in Zürich-Kloten überzeugen. Wer es lieber in Zahlen ausgedrückt hat; während ein A-340 beim Start 96.2 EPNdb (effective perceived noise decibel) produziert, beträgt der Geräuschpegel eines modernen, zweistrahligen Geschäfts- reiseflugzeuges vom Typ “Embraer Phenom 100” nur noch 33 EPNdb. Dabei gilt es zu beachten, dass -10 db einer Halbierung des Lärms entsprechen!
 
FRAGE: Die Firma “Jet Aviation” ist unter anderem als Abferti- gungsgesellschaft für Airlines und Charterflüge bekannt. Ist ein Umsiedlung nach Dübendorf nicht gleichbedeutend mit einer Auslagerung des Charterverkehrs nach Dübendorf?
ANTWORT: Nein - keinesfalls! Die Abfertigung und der damit zusammenhängende Verkehr bleiben in Zürich-Kloten. Die Firma  “Jet Aviation” beabsichtigt lediglich ihren Unterhaltsbetrieb (Flight Maintenance) nach Dübendorf zu verlegen.
 
FRAGE: Man hört immer wieder Stimmen die behaupten, Ziel der “TASK FORCE FLUGPLATZ DÜBENDORF” sei es, die General- Aviation (Klein- und Geschäftsfliegerei) von Zürich-Kloten nach Dübendorf auszulagern. Trifft dies zu?
ANTWORT: Es ist ganz klar nicht das Ziel der Taskforce, die Klein- und/oder Geschäftsfliegerei nach Dübendorf zu holen! Unsere Zielsetzungen sind auf den Seiten “Was wollen wir?” und “Konzept” ganz klar formuliert.
 
Frage: Wie hoch schätzen Sie die voraussichtliche Wert- schöpfung bei militärisch- und zivilaviatischem Betrieb des Flugplatzes?
Antwort: Da der Flugplatz bisher hauptsächlich militärisch genutzt wurde, liegen unseres Wissens bisher keine derartigen Berechnungen vor. Uns scheint aber folgende Äusserung eines bereits am Flugplatz ansässigen Unternehmers geeignet um zumindest als Indikation zu dienen. Er sagte dass, „jede Landung eines Flugzeuges oder Helikopters in seinem Betrieb ein Arbeitsvolumen von rund 3‘000 (in Worten: dreitausend) Stunden“ generiert! Diese Aussage lässt auch den Schluss zu, dass mit relativ wenig zusätzlichen Bewegungen grosse Arbeitsreserven und damit eine ansehnliche Wertschöpfung generiert werden kann.

 

Soll sich der Kanton Zürich für die rasche Realisierung eines Innovationsparks auf dem Gelände des Flugplatz Dübendorf einsetzen?”
 
So haben die Regierungs- und Kantonsratskandidaten im Vorfeld der Wahlen vom      3. April 2011 im Kanton Zürich obige Frage beantwortet:
 
Smartvote-Screening - Sehen Sie unten, wie die Kandidaten obige Frage beantworten:       
 
Kandidaten REGIERUNGSRAT  (searchable PDF)
Kandidaten KANTONSRAT       (searchable PDF nach Parteien sortiert)
Kandidaten KANTONSRAT       (searchable PDF nach Wahlkreisen sortiert)
Diagramme im PDF-Format: Hier klicken (Diagramme ab Seite 100)

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